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Beiträge vom November, 2009

24.11.2009

Optimale Pferdefütterung ist kein Geheimnis

Optimale Pferdefütterung ist kein

Geheimnis


 


Der wohl häufigste Irrtum in der Reiterwelt ist, dass zu jedem Pferd grundsätzlich auch ein Sack Pferdefutter gehört. Unüberlegte Fütterung führt zu vielen Problemen denen dann zwar mit einer “Symptom-Behandlung” beigekommen wird, die Ursache ist jedoch meist im Fütterungsmanagement zu finden.

Das Pferd ist ein Faser- Fresser und -Verdauer. Es entstammt ursprünglich den Waldlandschaften und ernährte sich von Pflanzenfasern jeder Art bis hin zur holzigen Rinde von Bäumen. Über die Dauer von 55 Millionen Jahren weitete das Pferd seinen Lebensraum auf Grasebenen und Steppen aus und passte sich seiner natürlichen Umgebung perfekt an.

Der sehr lange Verdauungstrakt des Pferdes ermöglicht es ihm aus noch so karger Nahrung seine Nährstoffe zu ziehen und zu nutzen. Das Pferd ist ein hervorragender Faserverwerter und kommt in der Rangliste der besten Futterwerter gleich nach dem Hasen auf Platz 2.

Da die in seinem Lebensraum vorkommenden Fasern eben anders als heute meist arm an Nährstoffen waren, war das Pferd auf einen langen Zeitraum der Futteraufnahme angewiesen, um den Energiebedarf zu decken. Aus diesem Grunde bleibt Faser aus Heu, Gras und Stroh die Basis der gesunden und natürlichen Pferdeernährung und muss in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Ein unnötiges Rationieren dieser lebenswichtigen Grundlage führt langfristig zu gesundheitlichen Problemen. Der Magen des Pferdes produziert ohne Unterlass Magensäure um die normalerweise ständig zugeführte Nahrung zu verarbeiten. Wird zu wenig Faser gefüttert drohen Magengeschwüre. Und auch nur ein ständig geforderter Darm arbeitet korrekt – ein wichtiger Punkt bei Koliken und anderen Verdauungsstörungen.
Das Pferd kann von Natur aus seinen normalen Energiebedarf aus Pflanzenfasern decken. Selbst einstündiges Freizeitreiten kann in den meisten Fällen noch keine Getreidebeifütterung begründen. Das Pferd hat schlichtweg genug Zeit, diese verbrauchte Energie durch “Heufressen” wieder nachzuholen. Früher war das Pferd jedoch über viele Stunden des Tages in Arbeit und man brauchte eine Kompakte Energiequelle, um das Pferd leistungsfähig zu halten. Hier bot sich dann Hafer als ideales Beifutter an. Grundlage aber war immer Heu und Kaff, ein Strohhäcksel, denn der Getreideanbau diente in erster Linie der Ernährung des Menschen. Getreide überhaupt ist noch eine sehr junge Entwicklung von etwa 9000 Jahren, was sind das schon gegen die 55 Millionen Jahre des Pferdes. Wenn überhaupt, dann bot die Natur dem Pferd nur Grassamen – mehr nicht. Wir haben zwar ständig neue Pferdetypen in Bezug auf Aussehen und Leistung gezüchtet, aber das Verdauungssystem haben wir nie verändert.

Auch die heutigen Wiesen entsprechen nicht mehr der Vorgaben der Natur. Welch ein Unterschied der Pflanzen, waren es früher blattreiche Pflanzen und Kräuter, zarte Gräser und Triebe junger Bäume, so sind es heute meist hochleistungsfähige Weidegräser die daraus ausgelegt sind, Milchvieh zu mästen und die Milchproduktion zu steigern. So kommen also die hervorragenden Futterverwerter namens “Pferd” auf meist völlig ungeeignete Power- Grünflächen und werden zu dem von ihren Besitzern mit einer erstaunlichen Vielfalt an Getreiden zugefüttert, weil der Besitzer sich meist mehr mit dem Pferdefutter identifiziert als mit der Biologie seines geliebten Pferdes.

Was tun, wenn die Faseraufnahme nicht reicht, um den Energiebedarf des Pferdes zu decken?

Zunächst einmal soll klar sein, was das Pferd leisten soll. Es gibt viele Möglichkeiten, über die Ernährung die Leistungsfähigkeit des Pferdes zu beeinflussen – sowohl im positiven als auch im negativen. Jede Form von Faser liefert dem Pferd langsam freigestzte Energie. Das ist generell für alle Pferde gut, besonders wünschenswert aber auch bei Ausdauerpferden, alten Pferden oder aber auch in der Dressur. Je nach tatsächlichem Energiebedarf kann aber auch weitere langsam freigesetzte Energie in Form von Ölen zugesetzt werden. Öle werden von Pferden sehr gut vertragen, bei manchen Erkrankungen sind diese auch die einzige Energiequelle außer Heu und Gras, z.B. beim PSSM, einer Stoffwechselkrankheit die zu Verschlagssymptomen führt. Schnell freigesetzte Energie bekommt das Pferd aus Getreide. Dessen Kohlenhydrate Stärke und Zucker werden zu Glukose umgewandelt und steht den Körperzellen schnell zur Verfügung. Dies ist bei Spring- und Rennpferden ein absolut erwünschter Effekt. Leider birgt das Getreide bei einer Fütterung über den tatsächlichen Bedarf hinaus auch viele Gefahren für die Gesundheit. Glukose aus Stärke und Zucker, die nicht direkt verbraucht wird, geht zur Leber und wird dort in Fette umgewandelt, die dem Pferd als Energiespeicher für karge Zeiten dienen. Schlicht gesagt: Das Pferd wird fett. Wird eine solche Fütterung über einen längeren Zeitraum durchgeführt, kann es zum Anlaufen der Beine (Leberreaktion), Sommerkezem (in vielen Fällen durch zu viele Kohlenhydrate, auch aus Gras) oder sogar dem Equinen Metabolischen Syndrom (EMS) einer Art Diabetis Typ 2 beim Pferd kommen. Es entwickelt sich – meist ohne erkennbaren Anlass) eine Hufrehe.

Leider verwechseln viele Reiter einen fetten Hals mit zum bersten gefüllten Fettdepot mit Muskulatur. Aber im Mähenkamm des Pferdes befindet sich kein Muskel….Es wäre auch neu, wenn man mit einer übermäßigen Kohlenhydrataufnahme Muskeln bilden wäre, schön wäre es sicher, funktioniert aber nicht. Für den Muskelaufbau sind Aminosäuren wichtig, denn die braucht der Körper, um Gewebe aufzubauen, zu reparieren oder zu erhalten. Auch dafür hat die Natur einiges zu bieten. Soja und Alfalfa liefern diese Aminosäuren in einem für das Pferd geradezu idealen Muster.

Genau genommen sind zwei Dinge absolut notwendig, um das Pferd leistungsfähig und gesund zu halten: Ausreichend Faser und die Deckung des Nährstoffbedarfs.

Hier bietet BestesFutter.de einige hervorragende Produkte, die dem Pferd ausgesprochen zuträglich sind:Speedi Beets – unmelassierte Rübenschnitzel mit einer Zubereitungszeit von 10 Minuten. Die Faser ist noch verdaulicher als Heu und liefert dem Pferd langsam freigesetzte Energie. Außerdem ist die zusätzliche Feuchtigkeit aus den zubereiteten Speedi Beets ideal bei Kolikern und Pferden, die viel schwitzen. Sie sind geeignet für jedes Pferd, auch bei dentalen Problemen oder bei Hufrehe.

Fibre Beets – eine Mischung aus Alfalfa (Luzerne), unmelassierten Rübenschnitzeln und wenig Getreide. Sie liefern mehr Energie aber auch mehr Aminosäuren. Mit einer Einweichzeit von 45 Minuten durchaus noch im akzeptablen Bereich. Auch hier ist die Anwendung für nahezu jedes Pferd geeignet.

Fibre Plus Nuggets – ein Pellet im Heucobformat aus Grünmehlen und wenig Getreide. Leicht mineralisiert und vitaminiert mit zugestzen Kräutern für den Verdauungsapperat. Trocken zu verfüttern, ideal auch als Futter zum ausstreuen im Paddock. Die Pferde lieben es, diese Nuggets zu suchen.

Alfalfa mit Öl – ein Aminosäurenreiches Raufutter, ein Muskelbildner in seiner natürlichsten Form.

Alle vorgenannten Produkte sind auf Faserbasis und daher äußerst pferdegerecht. Man kann mit ihnen einen Teil des Raufutters ersetzen.Cover up ist eine Mischung aus Energie und Mineralfutter. Basierend auf Soja und Alfalfa liefert es wertvolle Energie und Aminosäuren. Cover up enthält nur einen sehr geringen Getreideanteil, dafür aber auch verschiedentliche Kräuter, die dem Körper wichtige Impulse geben. Cover up wird in niedrigen Futtermengen eingesetzt, da es sehr gut mineralisiert und vitaminiert ist. Man benötigt nur einen Bruchteil der herkömmlichen “Kraftfuttermengen”, um den Bedarf zu decken. Cover up ist ein extrudiertes Futter mit chelatierten Mineralien und ist somit eine hervorragende Quelle zur Deckung des Energie- und Nährstoffbedarfs. Cover up ist für jedes Pferd jeder Leistungsstufe geeignet und wird über die Menge dem tatsächlichen Bedarf angepasst.

Wem an dieser Stelle ein handfester Beweis für die Funktionalität einer solchen Fütterung fehlt, den möchte ich an dieser Stelle auf die Behinderten-Dressur- Reiterin Hanne Brenner aufmerksam machen. Vor etwa 2 Jahren hatte ihre Stute Women of the World 2 Hufreheschübe. In den meisten Kreisen gilt das als ein sportliches Aus für ein Pferd. In diesem Jahr gewann aber eben dieses Pferd unter Hanne Brenner die Vize- Weltmeisterschaft und wir hoffen, das sie im nächsten Jahr in Peking zur Paralympics ebenso erfolgreich sein wird. Women of the world bekommt Speedi Beets, Fibre Plus Nuggets und Cover up.

Das Pferd ist ruhig, ausgeglichen, konzentriert und leistungsbereit. Vor allem aber ist sie gesund, d.h. keine Hufreheschübe mehr, keine angelaufenen Beine, keine Steifigkeit – eben ein echtes Traumpferd.

Vielleicht hat ihr Pferd eines der aufgeführten Probleme, dann finden sie hier auch den wahrscheinlichen Auslöser.

Fettpölsterchen an Schulter und Kruppe, maskuliner “Hengsthals”, geschwollener Euter-/ Schlauch- bereich – das Pferd ist zu fett, Fütterung nur nach tatsächlichem Bedarf

Kommen zu den o.g. Symptomen noch Schwellungen über den Augen, vermehrter Durst und Wasserlassen, Bewegungsschwierigkeiten und “Verfressenheit” hinzu – Gefahr von EMS, absolut kohlenhydratarme Fütterung, kein Gras, kein Getreide, keine Früchte und Gemüse, Insulinwert testen lassen, Fütterung anpassen

Hat ihr Pferd ständig Verschlagssymptome die “unerklärlich” scheinen – PSSM möglich, durch Muskelbiopsie testen lassen, keine Stärke und Zucker füttern, Fütterung anpassen

Fühligkeiten der Hufsohle, Rosseprobleme, Probleme der Stuten zur Aufnahme, eventuell Hufrehe ohne Auslöser – Manganmangel, Nährstofffütterung ist nicht

ausgewogen, im Blutbild testen lassen, ausgewogene Nährstoffversorgung sichern

Sommerekzem, Maukeprobleme, angelaufene Beine – sehr wahrscheinlich eine Leberreaktion auf zu viele Kohlenhydrate, Futtermanagement muss geändert werden

Hartnäckige Strahlfäule – in vielen Fällen ein Zinkmangel, unausgewogene Nährstoffversorgung des Pferdes, Fütterung anpassen.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Ergebnisse falscher Fütterung. Oft löst das viel unnötiges Leid beim Tier und hohe Tierarztkosten beim Besitzer aus. All das kann man aber vermeiden. Das bedeutet aber, dass nicht nur ein best. Mineral ergänzt wird, die Fütterung sollte im Gesamten ausgewogen erfolgen, nur dann hat man dauerhaft gute Ergebnisse.

Gern können Sie unsere kostenlose Futterberatung in Anspruch nehmen, um die Probleme bei ihrem Pferd zu beheben oder die Fütterung auf unsere Produkte umzustellen. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Thema Thema: Pferde
24.11.2009

Wissenswertes über Katzen

Was sie schon immer über Katzen wissen wollten…

Die einzigartigen Augen der Katze
Katzenaugen sind äußerst lichtempfindlich, durch ein besonderes System kann die Katze auch bei Dunkelheit noch sehr gut sehen, da die einfallenden Lichtstrahlen von einem hinter der Netzhaut liegenden “Spiegel” nochmals reflektiert werden. Dadurch können sie in der Dunkelheit bis zu 10m entfernte Objekte genau so gut wie bei Helligkeit erkennen. Dafür aber sind ruhende Objekte für die Katze dann kaum auszumachen, während bewegliche Objekte geradezu den Jagdtrieb wecken. Diese Eigenart sorgt oft für Enttäuschung beim Besitzer, weil die Katze das dargereichte Leckerlie nicht sieht, sondern erst erschnuppert.

Das Gehör der Katze
ist wesentlich empfindlicher als das des Menschen. Während wir bei etwa 20.000 Schwingungen pro Sekunde an unsere Grenzen stossen, reagiert der Hund noch bei 35.000- 40.000 Schwingungen/Sekunde, die Katze aber ist der Sieger bei etwa 100.000 Schwingungen pro Sekunde, das entspricht in etwa dem höchsten Ton, den eine Maus von sich zu geben vermag.Ob sie die Töne in diesem Bereich deutlich oder eher diffus wahrnehmen, ist bislang aber noch nicht geklärt.

Kann die Temperatur die Fellfarbe beeinflussen?
Seltsamerweise ist das bei den Siamkatzen so. Junge Siamkätzchen sind bei der Geburt weiß und erst in zunehmendem Alter bilden sich die sogenannten Points, die mehr und mehr im Gesicht, an den Pfoten, den Ohren und der Schwanzspitze nachdunkeln , dieses umfärben ist dann etwa nach einem Jahr abgeschlossen. Erstaunlicherweise aber werden Siams in sehr kalten Gegenden sehr dunkel und das nicht nur an den bestimmten Points und in warmen Regionen bleibt das Fell sehr hell und entwickelt unter Umständen gar keine Points. Das Geheimnis liegt in der Unterwolle, die diese Färbung produziert. Käzchen haben diese noch nicht und sind weiß, bei einer niedrigerern Hauttemperatur durch allgemein kältere Lebensbedingungen bildet sich mehr Unterwolle-die Katze wird dunkel. In sehr warmen Gegenden jedoch wird kaum

Katzen haben empfindsame Nasen
Und außerdem besitzen sie auch das Jacobsche Organ, mit dem Geruchswahrnehmungen verstärkt werden. Aus diesem Grunde sind zum Beispiel Zwiebelsaft , Essig oder auch Zitronensaft auf Katzen eher abschreckend.

Der Tatsinn
Der Katze befindet sich am Schnäuzchen der Katzen, die sogenannten Tast- oder Sinneshaare. Sie sitzen auf der Ober- und Unterlippe, über den Augen aber auch über den Vorderpfoten am Bein. Diese Haare reagieren nicht nur auf Berührungen, sondern auch auf Luft- und Temperaturschwankungen. Das Entfernen dieser Haare käme einer Verstümmelung gleich.

Die Sprungkraft
Der Katzen ist gewaltig. Aus dem Stand heraus erreichen sie eine Höhe, die etwa dem fünffachen ihrer Körperlänge entspricht.

Die Falltechnik
Der Katzen ist schon fast legendär, meist glauben alle Menschen, die Katze landet stets auf ihren Pfoten. Das Gelingen einer solchen Aktion ist aber immer abhängig von der Dauer des Falls und der Geschwindigkeit. So bemerkenswert diese Eigen-Heit auch ist, so schützt sich dennoch nicht die Knochen und Gelenke vor den strapazierenden Folgen wie Knochenbrüchen und Schmerzen. Vermeiden sie solche Gefahrenquellen für die Katze, sichern sie zum Beispiel offen stehende Fenster und Balkone.

Katzen und die Feuerwehr
Katzen sind talentierte Kletterkünstler- so lange es hoch ninaus geht. Die andere Richtung ist nämlich etwas schwieriger und die gebogenen Krallen geben der Katze in der Kopfüberstellung keinen festen Halt. Aus diesem Grunde kommt es hin und wieder vor, das ein all zu mutiger Kletterer nur mit Hilfe der Feuerwehr einen sicheren Weg nach unten findet.

Thema Thema: Katzen
23.11.2009

Dicker Hund

Ach du dicker Hund…

Übergewicht schlägt auf die Gesundheit unserer Vierbeiner!

Wenn ein Tierbesitzer das Gewicht seines Hundes nicht in den Griff bekommt und über seine Fütterung Zweifel hat, sollte er seinen Hund von Anfang an mit einem ausgewogenen Fertigfutter in höchstwertiger Qualität ernähren. Es gibt für Hunde jeden Typs das passende Futter, dadurch können viele Beschwerden und Erkrankungen des Haustieres vermieden werden.

Betrachten die die Figur ihres Haustieres mit kritischen Augen und halten sie ihren Liebling mit BestesFutter.de in Top- Kondition!

Nach neuesten Untersuchungen hat man festgestellt, dass über ein Drittel (34%) der britischen Hunde und Katzen zu fett sind. Etwa 2,72 Millionen Hunde und 2,87 Millionen Katzen leiden an Übergewicht. Bezug nehmend auf diese Studie halten 81% der Tier- Physiotherapeuten Übergewicht für die Gesundheitsgefährdung Nummer 1 der Haustiere.

Hauptgründe die zum Übergewicht führen sind hierbei zu wenig Bewegung und die Überfütterung durch die Tierbesitzer.

Viele Tierbesitzer füttern ihre Lieblinge mit Snacks und Leckerbissen, die eigentlich für Menschen sind, aber hier vor muss eindringlich gewarnt werden.Solche Schlemmereien führen nicht nur zu Übergewicht, sondern können auch die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse und des Herzens stark gefährden.

Überfütterte und dicke Haustiere leiden oft an Diabetis, Arthrose und anderen Krankheiten, die langwierig durch einen Tierarzt und / oder mit Medikamenten behandelt werden müssen.

Das Leben eines Haustieres kann durch die Unvernunft des Tierhalters dramatisch verkürzt werden.

Wenn Ihr Hund bereits zu sehr zugenommen hat und eine Gewichtsreduzierung nötig ist empfiehlt es sich, mit dem geigneten Futtermittel einer “Überfettung” entgegen zu wirken. Wichtig ist hierbei, dass eine bestmögliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen gewährleitet wird und das dem Hunger durch eine ausreichende Menge Futter Abhilfe geschaffen wird.

Hierzu empfehlen wir 2 Möglichkeiten:

Entweder: eine Komplettumstellung auf Litefutter, ein Futter, dass durch seine Zusammensetzung (sehr niedriger Fettgehalt) mithilft, ein Abnehmen ohne Hunger zu ermöglichen.

Oder: Die halbe Tagesration Ihres Futtermittels durch eine Gemüsekrokette oder Gemüse, (eigentlich ein Zusatzfutter bei Fleischfütterung) ersetzen. Durch den äußerst niedrigen Fettgehalt im Barf Plus bringen wir den Fettgehalb ihres bisherigen Futter herunter und sorgen trotzdem für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Gemüsekroketten

Thema Thema: Allgemein, Hund
23.11.2009

Kaninchenhaltung

“Rabbit Report”


Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts. Wer immer noch glaubt, der Spruch ist von Bugs Bunny wird jetzt staunen. Victor von Hase war Heidelberger Jurastudent, der seinem Spezl, der bei einem Duell einen Kerl erschossen hatte, zur Flucht verhalf. Er wurde aber beim Flüchtigen in Frankreich gefunden und musste 1843 vor das Heidelberger Gericht.


Seine Eingangsworte lauteten: “Mein Name ist Hase, ich verneine die Gegenfragen, ich weiß von nichts.”
(Quelle: BROCKHAUS, Da staunt der Fachmann…, Was so nicht im Lexikon steht. Leipzig 2000)

Hasenschlaf
Gerne wird behauptet, Hasen würden mit offenen Augen schlafen. Das ist aber völliger Blödsinn. Es gibt keinen einzigen Hasen, der dies tut. Vermutlich ist dieses Gerücht entstanden, weil es bisher noch keinem Menschen gelungen ist, einen Hasen im Schlaf zu überraschen. Denn der Hase ist ein äußerst wachsames Tier und wacht sofort auf, wenn sich seiner Schlafstelle ungewohnte, auch noch so leise Geräusche nähern.
(Quelle: Das kleine Lexikon . Unglaublich Lügen & Irrtümer von A-Z. München 2000)

Übrigens:
Wildkaninchen leben in oft 30 und mehr Individuen umfassenden Gemeinschaften zusammen, die einer strengen Rangordnung unterliegen. Ein in der Hierarchie hoch angesiedeltes Weibchen bringt öfter als andere Artgenossinnen Junge zur Welt.

Wildkaninchen sind vermehrungsstark:1859 waren erstmalig zwei Dutzend europäische Wildkaninchen nach Australien importiert worden, aus denen in knapp 100 Jahren mehrere Milliarden wurden, die sich über den gesamten Kontinent ausgebreitet hatten.Fauna und Flora wurden durch die Zuwanderer stark bedroht, es fehlten die natürlichen Feinde.

Kaninchen haben eine ganz eigene Methode um vor einer drohenden Gefahr zu warnen:
Sie trommeln mit dem Hinterlauf auf den Boden. Vielleicht kam so der Bambi-Hase “Klopfer” zu seinem Namen:

Kaninchen in Robusthaltung

Kaninchen und Hasen sind, so fern sie aus einer gesunden Zucht stammen, äußerst widerstandsfähige Tiere, die ihren wilden Verwandten kaum in etwas nachstehen. Somit ist auch die Außenhaltung eines solchen Tieres in einem geeigneten Stall im Garten möglich.
Wenn man beschließt sein Kaninchen draußen zu halten, sollte man unbedingt ein paar Dinge beachten, damit das Tier auch ungünstige Witterungen unbeschadet übersteht.

Als erstes sollte man sich entscheiden, ob man sein Tier ganzjährig oder halbjährig draußen halten möchte, beides ist bei richtiger Haltung kein Problem für Hase und Kaninchen..
Beschließt man sein Tier das ganze Jahr draußen zu lassen, sollte man es auf jeden Fall schon mal im Sommer daran gewöhnen. Bitte nicht einfach ein Kaninchen, was nicht daran gewöhnt ist, in einen Stall im Garten ausquartieren. Die Umstellung wäre zu abrupt und der Körper kann sich nicht langsam an die neuen Gegebenheiten anpassen, es könnte dann z.B. nicht genügend Winterfell bekommen. Dies bildet sich nur ausreichend, wenn man es bereits vor der Zeit des Fellwechsels im Sommer nach draußen umsiedelt.
Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch hier der Hinweis: Kaninchen sollten unbedingt mindestens zu zweit gehalten werden. Besonders wichtig ist es bei der Außenhaltung, dann können die Kaninchen sich gegenseitig wärmen.
Der Stall sollte hell und luftig, dennoch aber geschützt vor zu starker Sonneneinstrahlung und zugigem Wind aufgebaut werden. Er sollte auch so beschaffen sein, dass der Nager keiner Zugluft ausgesetzt ist. Auch die Stallmaße sollten den Tieren ausreichend Platz zur Bewegung und zum Schlafen bieten, mitunter wird für den Kotabsatzbereich eine Schiebebodeneinrichtung vorgesehen. Das schräge Dach hindert Regenwasser daran, ins Innere zu gelangen.
Die Kaninchen sollten gut geschützt sein vor Angriffen anderer Tiere (Katzen, Vögel, Hunde, Marder…), das gilt insbesondere dann, wenn Freilauf-Gehege an den Stall angeschlossen sind. Manche Ställe sehen einen seperaten Schlafbereich für die Nager vor, aber auch dieser sollte leicht zu reinigen sein. Als Futternapf eignen sich schwere Steingutgefäße, die nicht so leicht umgeworfen werden können. Für das Wasser werden üblicherweise Nibbelflaschen verwendet, die aber im Winter oder bei Frost sehr leicht einfrieren können. Hier kann es notwendig sein, dem Kaninchen über den Tag verteilt Wasser anzubieten oder vermehrt Saftfutter wie etwa Möhren und Schlangengurke zu reichen. Der Einsatz von sogenannten elektrischen Wärmeplatten ist als ungünstig zu sehen, Hasen nagen manchmal auch Stromkabel an.
Bei der Fütterung im Winter ist zu beachten, das mehrmals täglich frisch gefüttert werden muss. Ansonsten kann es passieren ,dass das Futter einfriert und das würde beim Fressen zu erheblichen Darmproblemen führen. Im Winter benötigen Kaninchen mehr Futter, damit sie sich eine Fettschicht anfressen können.
Selbstverständlich sollten ihre Kaninchen geimpft sein, denn gerade bei der Außenhaltung sind sie noch größeren Infektionsgefahren ausgesetzt..
Kranke Tiere sollten dem Tierarzt unverzüglich vorgestellt werden.

23.11.2009

Zahnprobleme bei Kaninchen

Kaninchen: Tierarztbesuch wegen Zahnproblemen

Zahnprobleme können lebensbedrohlich für Kaninchen sein und zählen zu den häufigsten Gründen des Tierarztbesuches.
Bei Hauskaninchen kommen Zahnfehlstellungen sehr häufig vor. Das liegt oft an der Überzüchtung der Tiere. Zwergkaninchen werden meist durch Inzest gezüchtet und sollen rundere Köpfe bekommen, damit sie ins Kindchenschema passen. (niedlicher aussehen) Manche Zahnanomalien, vor allem durch zu runde Köpfe und damit zu kurze Kiefer, sind vererbbar, deshalb darf nie mit so einem Kaninchen gezüchtet werden!
Kaninchenzähne sind wurzellos und wachsen ein Leben lang nach. Bei richtig gestellten Zähnen schleifen sie sich von selbst ab. Meist wird angenommen, das besonders hartes Futter benötigt wird zum abschleifen, dies ist aber ein Trugschluss, denn es passiert durch besonders langes kauen. Wenn aber zum Beispiel der Oberkiefer verkürzt ist und der natürliche Zangenbiss verhindert wird, kann es passieren, das sich die Schneidezähne des Oberkiefers nach innen krümmen und die des Unterkiefers nach vorne herauswachsen. Das kann man dann auch von außen sehen, dieses nennt man dann Elefantenzähne.
Hinter den beiden großen Schneidezähnen sitzt bei den Kaninchen noch ein kleineres paar Schneidezähne. Das Kaninchen dann nicht mehr fressen können ist kein Wunder. Aber auch die Backenzähne können die Ursache sein.
Bei den Backenzähnen kann es zu Hakenbildung oder Spitzenbildung kommen, die dann zur Verletzung der Mundschleimhäute führen. Es bilden sich Abszesse und Entzündungen. Die Folge ist: Das Kaninchen kann nicht fressen und leidet unter starken Schmerzen. Der ganze Zahn verdreht sich wegen den Haken oder Spitzen. Es kommt zu Hohlräumen in den Zahnfächern, wo sich dann Nahrungsreste festsetzen können, die  ebenfalls zu Entzündungen führen können. Häufig rufen auch häufiges Nagen am Käfiggitter oder das einspießen von Fremdkörpern (Splitter, Dornen, Strohhalme usw.) die Ursache für Zahnfehlstellungen auf.
Wenn die Nagezähne abgebrochen sind wachsen sie normalerweise von allein nach.
Die Zähne müssen regelmäßig behandelt werden. Bei der Zahnbehandlung vom Tierarzt sollte das Kaninchen unbedingt unter Narkose behandelt werden. Nur  so ist ein richtiges Abschleifen mit anschließenden Feinschliff möglich. Bei der Behandlung ohne Narkose können Risse entstehen. Durch Anspannung des Tieres ist kein präzises Arbeiten möglich, die Folge: Bakterien dringen in die Zähne, eine Abszessgefahr besteht. (Herzinfarktgefahr). Und viele andere Probleme können entstehen. Nur wenn ein Kaninchen kreislaufunstabil oder schwer erkrankt ist sollte es ohne Narkose behandelt werden.
Gesunde Tiere können eine gut dosierte Narkose aber gut vertragen. Da Kaninchen leider erst sehr spät sich anmerken lassen, dass es Ihnen schlecht geht, ist unbedingt eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt notwendig. Eine zu späte Behandlung des Tieres kann tödlich enden. Wenn die spitzen Zähne die Zunge oder Wangen aufschlitzen und eitrige Wunden entstehen so das Eiter verschluckt wird, er dann in das empfindliche Verdauungssystem des Kaninchens kommt, kann das zu Darmverschlingungen führen was auf jeden Fall den Tod hervorruft. Sobald Sie auffälliges Verhalten beim Fressen feststellen, extrem langsames fressen, sabbern, übertriebenes Kauen oder ein unnatürliches Wachsen der Zähne, gehen Sie bitte sofort zum Tierarzt.

Viele Tierärzte haben leider wenig oder sogar keine Erfahrung mit Nagern.  Fragen Sie Ihn ruhig ob er Erfahrung mit Kleintieren hat. Wählen sie Ihren Tierarzt sorgfältig aus, bevor Ihr Tier erkrankt.

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